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№ 2070 Denkmalpflege

Bahnhofstraße 56a

Umbau und energetische Sanierung eines Wohn- und Geschäftshauses im Denkmalbereich

Ort
03046 Cottbus
Jahr
2021–2024
Material
Planmaterial
Ansicht Ost der Bahnhofstraße 56a in Cottbus nach denkmalrechtlich genehmigter Sanierung

Beschreibung

In Zentrumslage der Stadt Cottbus, in unmittelbarer Nähe zum Staatstheater, wurde das Wohn- und Geschäftshaus umgebaut, kernsaniert und energetisch auf den Stand eines Neubaus gebracht. Die westliche Stadterweiterung um die Bahnhofstraße unterliegt der Satzung zum Schutz des Denkmalbereichs.

Das Gebäude wurde entsprechend den denkmalrechtlichen Vorgaben umgebaut, im Seitenflügel wurde ein neues Treppenhaus eingebaut, die Obergeschosse des Seitenflügels wurden vollständig neu errichtet und für Wohnzwecke nutzbar gemacht. Die Straßenfassade und die Dächer wurden nach denkmalrechtlicher Genehmigung hergestellt; die Dächer sind vollständig neu errichtet.

Sämtliche Wohnungen und die Gewerbeeinheit sind kernsaniert, die Haustechnik wurde grundhaft erneuert. Großzügige Wohnungen von der 2-Zimmer-Wohnung bis zur 5-Zimmer-Maisonette ermöglichen komfortables Wohnen im innerstädtischen Raum. Der errechnete Primärenergiebedarf beträgt 50,5 kWh/(m²·a).

Projektdaten

Jahr
2021–2024
Ort
03046 Cottbus
Kategorie
Denkmalpflege
Bauherr
Privat
Bruttogrundfläche
1.684 m² (alle Geschosse)
Baukosten
2.188.000 € (KGR 300 + 400)
Eigene Leistungen
Objektplanung nach HOAI §33ff., Leistungsphasen 1–9
Projektdauer
2021 bis November 2024, Nutzungsaufnahme August 2024
Projektnummer
№ 2070

Im Kontext

Die Sanierung des Wohn- und Geschäftshauses in der Cottbuser Bahnhofstraße verbindet zwei Anforderungen, die heute zentral für den Bestand stehen: den Schutz historischer Bausubstanz im Denkmalbereich und die energetische Modernisierung auf heutigen Standard. Cottbus als wachsende Universitätsstadt im südlichen Brandenburg braucht solche Projekte: Sie erhalten den gewachsenen Stadtraum und schaffen zugleich zeitgemäßen Wohnraum in zentraler Lage.

Mit dem errechneten Primärenergiebedarf von 50,5 kWh/(m²·a) erreicht das Gebäude trotz Denkmalstatus einen Wert, der dem heutigen Neubaustandard nahekommt. Das belegt, dass denkmalgerechte Sanierung und energetische Effizienz in der Praxis vereinbar sind, wenn die Planung beide Ziele von Beginn an zusammendenkt.

Als Architekturbüro für Bauen im Bestand und Denkmalpflege in Brandenburg arbeiten wir regelmäßig mit den Anforderungen der Denkmalschutzbehörden und der jeweiligen Erhaltungssatzungen. Vom Erstkonzept über die denkmalrechtliche Abstimmung bis zur energetischen Detailplanung trägt die Erfahrung aus vergleichbaren Projekten in Falkensee, dem Havelland und dem weiteren Brandenburg zu Lösungen bei, die baurechtlich tragfähig und wirtschaftlich umsetzbar sind.

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Vollständiges Werkverzeichnis

Eine kuratierte Auswahl aus über 200 realisierten Bauten: Neubauten, Umbauten und Sanierungen in Brandenburg, Berlin und bundesweit.

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